Bali Rundreise 14 Tage – Route, Highlights und Reisetipps

Bali Backpacker Route Highlights

Auf einer Bali Rundreise über 14 Tage verbinden Sie die bekanntesten Stationen der Insel zu einer zusammenhängenden Route: Tempel an der Küste und in den Bergen, die Reisterrassen im Hinterland von Ubud, die Strände im Süden und das kulturelle Zentrum Ubud selbst. Zwei Wochen geben genug Zeit, die Etappen ohne Hetze zu verbinden und zwischen Sightseeing, Ruhetagen am Strand und kulturellem Programm zu wechseln. Dieser Beitrag stellt die wichtigsten Stationen einer Bali Rundreise vor, nennt Öffnungszeiten und Eintrittspreise der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und zeigt, wann die beste Reisezeit für Bali ist.

Bali Rundreise 14 Tage

Die Highlights der Bali Rundreise 14 Tage

Sechs Orte bilden das Grundgerüst der meisten Bali-Rundreisen: Ubud mit den Reisterrassen im Umland, der Meerestempel Tanah Lot, die Touristenzentren Kuta und Sanur an der Südküste sowie die Provinzhauptstadt Denpasar. Jede Station lässt sich in ein bis zwei Tagen besuchen und über die Straße mit den übrigen verbinden.

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Ubud: Kulturelles Zentrum und Reisterrassen

Ubud gilt als kulturelles Zentrum Balis, mit Kunsthandwerk, Yoga-Studios und dem Königspalast Puri Saren im Ortskern. Im Sacred Monkey Forest Sanctuary am Südrand der Stadt leben nach Angaben des Betreibers über 1.050 langschwänzige Makaken in einem heiligen Wald. Geöffnet ist die Anlage täglich von 9 bis 18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr), der Eintritt für ausländische Besucher liegt bei rund 130.000 Rupiah für Erwachsene und 100.000 Rupiah für Kinder von 3 bis 12 Jahren. Nördlich von Ubud liegen die terrassierten Reisfelder von Tegalalang, ein bekanntes Fotomotiv entlang der Straße Richtung Norden.

Tanah Lot: Meerestempel mit Sonnenuntergangsblick

Der Meerestempel Tanah Lot steht auf einem Felsen vor der Küste bei Beraban und ist bei Ebbe zu Fuß erreichbar. Den inneren Tempelbereich dürfen nur praktizierende Hindus betreten, Besucher besichtigen die umliegenden Klippen und den benachbarten Tempel Batu Bolong. Der Eintritt für ausländische Besucher liegt bei rund 75.000 Rupiah für Erwachsene und 40.000 Rupiah für Kinder von 5 bis 10 Jahren, geöffnet ist das Gelände täglich von etwa 7 bis 19 Uhr. Am größten ist der Andrang zum Sonnenuntergang.

Kuta: Strand, Surfen und Nachtleben

Kuta ist mit seinem langen Sandstrand eines der touristisch am stärksten erschlossenen Gebiete Balis. Tagsüber dominiert Surfen, die Wellen eignen sich auch für Anfänger. Abends reihen sich entlang der Jalan Legian Bars, Clubs und Restaurants aneinander.

Sanur: Familienfreundliche Strände

Sanur liegt an der Ostküste und hat durch ein vorgelagertes Riff vergleichsweise ruhige Gewässer. Der Ort gilt als familienfreundlicher als Kuta oder Seminyak, mit flachem Wasser zum Baden und Schnorcheln direkt vor der Strandpromenade.

Denpasar: Verwaltungssitz mit historischen Bauten

Denpasar ist die Provinzhauptstadt und das wirtschaftliche Zentrum Balis, für die meisten Reisenden in erster Linie ein Verkehrsknotenpunkt. Sehenswert ist unter anderem der Tempel Pura Blanjong im Stadtgebiet.

Verbinden Sie alle sechs Stationen, erleben Sie in zwei Wochen die wichtigsten Facetten der Insel: Tempel, Reisterrassen, Strand und Stadtleben.

Tradition und Kultur in Bali erleben

Die balinesische Kultur ist hinduistisch geprägt, mit täglichen Ritualen und einem dichten Kalender an Tempelfesten. Traditionelle Tänze erzählen Geschichten aus der Mythologie und werden unter anderem abends im Königspalast Puri Saren in Ubud aufgeführt.

Bei Tempelfesten (Odalan) bringen die Balinesen Opfergaben dar und beten für die Verbindung zu ihren Göttern. Die Termine richten sich nach dem balinesischen Kalender und variieren von Tempel zu Tempel; für Besucher sind die Feste meist frei zugänglich, sofern angemessene Kleidung getragen wird.

Balinesische Tänze und Kultur

Auch im Alltag sind die kleinen, aus Palmblättern geflochtenen Opfergaben (Canang Sari) präsent, die morgens vor Häusern und Geschäften niedergelegt werden – eine tägliche Praxis, die der Insel den Beinamen „Insel der Götter“ eingebracht hat.

Element Wo und wann Bedeutung
Balinesische Tänze Abendliche Aufführungen, u. a. im Puri Saren, Ubud Traditionelle Erzählkunst, immaterielles Kulturerbe
Tempelfeste (Odalan) Nach balinesischem Kalender, Termine je Tempel unterschiedlich Zentral für religiöse Praxis und Dorfgemeinschaft
Opfergaben (Canang Sari) Tägliches Ritual vor Häusern und Geschäften Ausdruck von Dankbarkeit gegenüber den Göttern

Bali Rundreise 14 Tage: Naturwunder und Tempelbesuche

Der Osten und Norden Balis zeigen eine andere Seite der Insel: alte Dörfer, der heilige Vulkan Agung und großflächige Reisterrassen abseits der Touristenzentren.

Das Dorf Tenganan im Osten Balis gehört zu den Bali-Aga-Siedlungen, deren Bewohner sich als Nachfahren der vorhinduistischen Urbevölkerung der Insel verstehen und eigene Bau- und Sozialtraditionen bewahrt haben.

Der Besakih-Tempel: Muttertempel am Vulkan Agung

Besakih liegt an den Hängen des Vulkans Agung und gilt als bedeutendster Tempelkomplex Balis; er wird oft als „Muttertempel“ bezeichnet und besteht aus einer Vielzahl einzelner Tempelanlagen. Der Eintritt für ausländische Besucher liegt bei rund 150.000 Rupiah pro Person, darin enthalten sind ein Ortsführer, die Sarong-Leihgabe und ein Shuttle vom Parkplatz zum Tempel; geöffnet ist die Anlage täglich von 7 bis 18 Uhr. Besuchen Sie den Tempel am besten zwischen 7 und 9 Uhr morgens, dann ist der Blick auf den Vulkan Agung meist noch wolkenfrei und weniger Besucher sind unterwegs.

Jatiluwih: UNESCO-Welterbe der Subak-Reisterrassen

Die Reisterrassen von Jatiluwih im Bezirk Tabanan sind Teil der Landschaft, die die UNESCO am 29. Juni 2012 als Weltkulturerbe „Cultural Landscape of Bali Province: the Subak System as a Manifestation of the Tri Hita Karana Philosophy“ anerkannt hat. Der Subak ist ein genossenschaftliches Bewässerungssystem, das die Wasserverteilung zwischen den Reisbauern seit Jahrhunderten regelt. Auf einem beschilderten Rundweg erkunden Sie die Terrassen zu Fuß, der Eintritt wird vor Ort in bar erhoben.

Pura Ulun Danu Bratan: Der schwimmende Tempel

Pura Ulun Danu Bratan liegt am Ufer des Bratan-Sees im bergigen Hochland Zentralbalis auf über 1.000 Metern Höhe und wirkt bei hohem Wasserstand, als schwebe er auf dem See. Der Eintritt für ausländische Besucher liegt bei rund 100.000 Rupiah für Erwachsene und 75.000 Rupiah für Kinder von 5 bis 10 Jahren, geöffnet ist die Anlage täglich von 7 bis 19 Uhr.

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Tenganan und Besakih liegen im Osten Balis, Jatiluwih und Bratan im Bergland des Zentrums und Nordens – planen Sie für die vier Stationen deshalb besser mehrere separate Tage der Rundreise ein statt einer einzigen langen Etappe.

Erholung: Strände und Wellness auf Bali

Neben den Kulturstationen lohnen sich auf einer Bali Rundreise auch Strandtage und Wellness-Angebote. In Sanur finden Sie mit den ruhigen Gewässern gute Bedingungen für Familien, in Nusa Dua klassischen Strandurlaub in Resortanlagen, in Seminyak Beachclubs und Spa-Angebote in gehobener Preisklasse.

Spa-Behandlungen auf Bali

In Nusa Dua konzentrieren sich große Hotelresorts mit hauseigenen Spas entlang eines langen, weißen Sandstrands. Massagen und mehrstündige Spa-Pakete gehören in den meisten Häusern zum Standardangebot.

Strand Charakteristik Angebot
Sanur Ruhige Gewässer durch vorgelagertes Riff, familienfreundlich Mehrere Spa-Center in Strandnähe
Nusa Dua Weißer Sandstrand, große Hotelresorts Spa-Bereiche der Resorts
Seminyak Beachclubs, belebte Strandpromenade Spa- und Beauty-Studios in gehobener Preisklasse
  • Sanur: ruhige Wellen, geeignet für Familien
  • Seminyak: Spa-Angebote in Hotels und freistehenden Studios
  • Nusa Dua: langer, weißer Sandstrand mit Resort-Spas

Wellness-Angebote sind auf Bali breit gestreut, von einfachen Massagen an der Strandpromenade bis zu mehrtägigen Spa-Programmen in Hotelresorts.

Beste Reisezeit und Dauer für die Bali Rundreise

Bali hat eine Trockenzeit von etwa April bis Oktober und eine Regenzeit von November bis März. Am ausgeglichensten sind die Monate Mai, Juni und September: trockenes, warmes Wetter bei vergleichsweise moderaten Besucherzahlen und Preisen. Juli und August sind zwar ebenfalls trocken, aber die verkehrsreichste und teuerste Reisezeit, weil dann die meisten internationalen Gäste unterwegs sind.

Mit zwei Wochen verbinden Sie die hier vorgestellten Stationen ohne Zeitdruck: einige Tage für Kultur und Tempel im Zentrum und Osten, ein bis zwei Tage für die Bergregion um Bratan und Jatiluwih, den Rest für Strand und Ruhetage im Süden. Planen Sie bei einer kürzeren Rundreise von einer Woche damit, auf einzelne Stationen wie Besakih oder Tenganan zu verzichten, die wegen der Entfernung von der Südküste einen ganzen Tag beanspruchen.

Bali hat kein Bahnnetz. Für die Strecken zwischen den Stationen mieten Sie am besten einen Wagen mit Fahrer oder buchen tageweise Transfers, für kürzere Strecken eignet sich auch ein Roller. Reiseveranstalter wie STA Travel, ALDI Reisen oder TUI bieten die hier beschriebene Route auch als geführte Rundreise an (Links am Ende des Beitrags).

Häufige Fragen

Wie sieht eine sinnvolle Route für eine 14-tägige Bali-Rundreise aus?

Ein gängiges Grundgerüst führt vom Süden (Kuta, Seminyak oder Sanur) über Ubud ins Bergland um Jatiluwih und den Bratan-See, weiter in den Osten zu Besakih und Tenganan und zurück in den Süden nach Nusa Dua oder Sanur. So schließt jede Etappe an die nächste an, ohne lange Rückfahrten auf derselben Strecke.

Was kostet der Eintritt zu Tempeln wie Tanah Lot oder Besakih?

Für ausländische Besucher liegt der Eintritt bei rund 75.000 Rupiah in Tanah Lot und rund 150.000 Rupiah in Besakih (inklusive Guide, Sarong und Shuttle); bei Pura Ulun Danu Bratan sind es etwa 100.000 Rupiah. Die Beträge werden vor Ort in bar erhoben und können sich ändern.

Wann ist die beste Reisezeit für Bali wirklich?

Innerhalb der Trockenzeit von April bis Oktober gelten Mai, Juni und September als ruhigere und günstigere Alternative zur Hauptsaison Juli/August, in der die meisten internationalen Gäste unterwegs sind.

Wie kommt man zwischen den Stationen der Rundreise am besten fort?

Am gängigsten ist ein gemieteter Wagen mit Fahrer für die gesamte Route oder tageweise gebuchte Transfers. Ein Bahnnetz gibt es auf Bali nicht, öffentliche Busse verkehren nur auf wenigen Hauptstrecken.

Gibt es eine Kleiderordnung für Tempelbesuche auf Bali?

Ja: In Tempeln wie Tanah Lot, Besakih oder Pura Ulun Danu Bratan ist ein Sarong um die Hüfte üblich; in Besakih ist er im Eintrittspreis enthalten, an anderen Tempeln wird er meist vor Ort verliehen. Schultern sollten bedeckt sein.

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