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Pepes Ikan ist ein in Bananenblatt gegartes Fischgericht der indonesischen Küche, das auch auf Bali zum festen Bestandteil vieler Speisekarten gehört. Der Fisch wird mit einer Gewürzpaste aus Schalotten, Knoblauch, Chili und Kurkuma mariniert, in Bananenblätter eingeschlagen und gedämpft oder gegrillt. Diese Zubereitungsart schließt die Aromen im Päckchen ein und gibt dem Fisch sein charakteristisches Aroma.

Was ist Pepes Ikan – und woher kommt das Gericht?
Pepes Ikan, auch Ikan Pepes genannt, stammt ursprünglich aus der sundanesischen Küche Westjavas und hat sich von dort über ganz Indonesien verbreitet. Auf Bali existiert eine eigene Variante namens Pesan Be Pasih, die mit der balinesischen Gewürzpaste Base Genep – auch als Bumbu Bali bekannt – zubereitet wird. Der Name „Pepes“ bezeichnet dabei die Zubereitungstechnik selbst: mariniertes Gargut wird in Bananenblatt eingeschlagen und schonend gegart.
Die Gewürzpaste für Pepes Ikan
Die Basis bildet eine feingemahlene Paste aus roten Chilis, Schalotten, Knoblauch und Kurkuma. Ein deutschsprachiges Rezept ergänzt sie um gemahlene Mandeln als Ersatz für Kerzennüsse, etwas Kokosblütenzucker und Salz. Je nach Rezept kommen außerdem Ingwer, Galgant, Koriander oder Zitronengras dazu. Der Fisch wird mit der fertigen Paste eingerieben und zieht darin, bevor er verpackt wird.
Zubereitung: Dämpfen, Grillen oder Backen
Für Pepes Ikan eignen sich sowohl feste weiße Fischfilets als auch ganze kleine Fische, etwa Red Snapper. Der marinierte Fisch wird in ein Bananenblatt gewickelt und mit Zahnstochern verschlossen. Die Garzeit unterscheidet sich je nach Rezept: Eine deutschsprachige Anleitung dämpft die Päckchen rund 20 Minuten. Bei der balinesischen Pesan-Be-Pasih-Variante werden sie nach mehrstündigem Marinieren nur 7 Minuten gedämpft und anschließend weitere 5 Minuten über Holzkohle oder unter dem Grill fertiggegart, bis das Blatt dunkle Flecken bekommt. Eine dritte Version dämpft 10 Minuten und grillt danach 3 Minuten. In jedem Fall ist der Fisch fertig, sobald er sich mit der Gabel leicht in Flocken lösen lässt.
Bananenblatt-Alternativen
Sind keine Bananenblätter erhältlich, lassen sich die Päckchen ersatzweise in Pergamentpapier oder Alufolie garen. Ofen oder Grill funktionieren damit ebenso gut, nur bleibt das typische Blattaroma dann aus.
Wo Sie Pepes Ikan auf Bali probieren können
Pepes Ikan gehört in vielen Warungs auf der Insel zur Standardkarte, von einfachen lokalen Garküchen bis zu Restaurants für Reisende. Am ehesten findet man das Gericht dort, wo frischer Fisch verarbeitet wird, etwa in Küstenorten. Fragen Sie vor Ort ruhig nach dem Fang des Tages – die Qualität hängt stark von der Frische ab.
Weiterführende Rezepte
Wer Pepes Ikan selbst zubereiten möchte, findet ausführliche Anleitungen bei diesen Quellen:
- yummytravel.de: balinesisches Pepes-Ikan-Rezept zum Backen im Ofen, mit Schritt-für-Schritt-Anleitung.
- themaskedchef.net: Rezept für Fisch im Bananenblatt mit eigener Gewürzpasten-Variante.
- indonesischkochen.com: gedämpfter Fisch mit Kurkuma, inklusive genauer Mengenangaben für die Gewürzpaste.
Häufige Fragen
Was ist Pepes Ikan und woher kommt das Gericht?
Pepes Ikan ist mit Gewürzpaste marinierter Fisch, der in Bananenblatt gegart wird. Das Gericht stammt aus der sundanesischen Küche Westjavas und ist heute in ganz Indonesien verbreitet – auf Bali in Form der Variante Pesan Be Pasih.
Wo auf Bali kann man Pepes Ikan probieren?
Das Gericht steht in vielen Warungs auf der Insel auf der Karte, von einfachen Garküchen bis zu touristisch ausgerichteten Restaurants – besonders dort, wo frischer Fisch verarbeitet wird.
Welche Fischsorten eignen sich für Pepes Ikan?
Gängig sind feste weiße Fischfilets sowie ganze kleine Fische wie Red Snapper.
Geht Pepes Ikan auch ohne Bananenblatt?
Ja. Pergamentpapier oder Alufolie funktionieren als Ersatz für Ofen oder Grill, auch wenn das typische Blattaroma dann fehlt.