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Eine Bali Rundreise über 21 Tage führt vom Ballungsraum um Denpasar über die Reisfelder und Tempel im Zentrum der Insel bis zu den Steilküsten von Nusa Penida und den autofreien Gili-Inseln vor der Nachbarinsel Lombok. Drei Wochen reichen aus, um mehrere Regionen ohne Hetze zu verbinden und unterwegs auch Tage ohne festes Programm einzuplanen. Dieser Beitrag beschreibt eine mögliche Reiseroute Bali mit Etappen, aktuellen Praxisangaben zu Fähren, Visum und Kosten sowie Hintergrund zu den wichtigsten Zielen.
Die beste Zeit für eine Bali Rundreise liegt in der Trockenzeit: Von Juni bis September ist die Luftfeuchtigkeit niedrig, in den Küstenregionen fällt kaum Regen. Von Dezember bis März sorgt der Westmonsun für kräftige, meist kurze Schauer am Nachmittag oder Abend. Wer die 21 Tage in die Nebensaison im April, Mai oder Oktober legt, trifft auf weniger Touristen und meist noch stabiles Wetter.

Bali Rundreise 21 Tage: Der Überblick
Bali vereint auf kleinem Raum Reisfelder, Vulkane, Tempelanlagen und Strände unterschiedlicher Prägung – vom belebten Kuta bis zu ruhigen Buchten im Osten. Eine Rundreise über drei Wochen verbindet mehrere dieser Regionen und lässt genug Zeit, um neben den bekannten Zielen auch ruhigere Orte wie das Bergdorf Sidemen einzubauen.
Wie viel vom Alltag der Balinesen sichtbar wird, hängt von der Reiseroute ab: Wer nur die touristischen Zentren im Süden besucht, bekommt einen anderen Eindruck als jemand, der auch die ländlicheren Regionen im Zentrum und Osten der Insel einplant. Für Bali Reisetipps abseits der Standardroute lohnt sich daher ein Blick auf Orte wie Sidemen oder die kleineren Tempelanlagen fernab der Hauptstraßen.
- Traditionelles Dorfleben in Sidemen, abseits der touristischen Zentren
- Surf- und Café-Szene in Canggu
- Reisterrassen und Tempel rund um Ubud, dem kulturellen Zentrum der Insel
- Steilküsten und Schnorchelspots auf Nusa Penida
Die ideale Route für 21 Tage
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Mehr InformationenDie folgende Route verbindet sieben Stationen und lässt sich je nach Interesse anpassen – sie ist ein Vorschlag, keine feste Vorgabe. Wer weniger Ortswechsel mag, kombiniert einzelne Stationen oder lässt eine Etappe aus.
- Denpasar/Süden: 2 Nächte (Ankunft, Akklimatisierung)
- Canggu: 3 Nächte
- Ubud: 4 Nächte
- Sidemen: 2 Nächte
- Nusa Penida: 3 Nächte
- Gili Trawangan: 3 Nächte
- Uluwatu/Seminyak: 4 Nächte
Das ergibt zusammen 21 Nächte, Fähr- und Transfertage eingerechnet. Je nach Vorliebe lässt sich die Verteilung verschieben, etwa zugunsten von mehr Zeit in Ubud oder auf den Gili-Inseln.
Start in Denpasar: Ankommen und Akklimatisieren
Die Rundreise beginnt am Flughafen Ngurah Rai bei Denpasar im Süden der Insel. Für die ersten ein bis zwei Tage bietet sich eine Unterkunft in Meeresnähe an, um Zeitverschiebung und Flugmüdigkeit auszugleichen, bevor die eigentliche Route beginnt.
Canggu: Surfen und Café-Szene
Canggu im Südwesten ist Zentrum der Surf- und Café-Szene und eignet sich für Einsteigerkurse ebenso wie für erfahrene Surfer, die an den Reef-Breaks weiter draußen unterwegs sind. Der Ort ist ruhiger als Kuta, aber ebenfalls touristisch geprägt.
Ubud: Reisterrassen und Tempel
Ubud gilt als kulturelles Zentrum der Insel: Kunsthandwerk, Yoga-Studios und Tempelanlagen liegen dicht beieinander. Die bekannten Reisterrassen bei Tegallalang nahe Ubud sind ein beliebtes Fotomotiv, gehören aber selbst nicht zur UNESCO-Welterbestätte. Die dort geschützte „Kulturlandschaft der Provinz Bali“ umfasst das Subak-Bewässerungssystem an anderen Orten der Insel – unter anderem die Reisterrassen-Landschaft Catur Angga Batukaru (mit Jatiluwih), den Tempel Pura Taman Ayun, den Kratersee Batur und den Tempel Pura Ulun Danu Batur.
Sidemen: Ländliches Bali
Sidemen im Osten liegt abseits der Hauptrouten und zeigt ein ruhigeres Bali mit Reisterrassen, kleinen Wanderwegen und Blick auf den Vulkan Gunung Agung. Der Ort eignet sich gut als Zwischenstopp vor der Weiterfahrt zur Ostküste.
Nusa Penida und die Gili-Inseln: Küste und Fähren
Von Sanur aus fahren mehrmals täglich Schnellboote nach Nusa Penida; die Überfahrt dauert je nach Anbieter etwa 30 bis 45 Minuten. Die Insel ist bekannt für ihre Steilküsten, unter anderem Kelingking Beach und Angel’s Billabong; die Straßen sind schmal und kurvig, ein Motorroller sollte dort nur mit Erfahrung gefahren werden. Für die Weiterfahrt zu den Gili-Inseln ist Padang Bai der schnellste Ausgangspunkt: Die Überfahrt nach Gili Trawangan dauert von dort rund anderthalb Stunden, ab Sanur je nach Anbieter etwa zweieinhalb bis drei Stunden. Gili Trawangan selbst ist autofrei; Fortbewegung erfolgt zu Fuß, per Fahrrad oder Pferdekutsche (Cidomo).
Südküste: Uluwatu und Seminyak
Die letzten Tage der Rundreise verbringen viele Reisende an der Südküste: Uluwatu mit Steilklippen und bekannten Surfspots, Seminyak mit Restaurants, Bars und Beach Clubs. Beide Orte lassen sich als ruhigerer oder belebterer Abschluss der Reise kombinieren, je nach Vorliebe.
Highlights abseits der Hauptrouten
Neben den bekannten Zielen lohnen sich auf einer dreiwöchigen Route auch weniger besuchte Orte. Sidemen und kleinere Tempelanlagen abseits der Hauptstraßen zeigen ein ruhigeres, alltäglicheres Bali als die touristischen Zentren im Süden.

Zu den meistbesuchten Zielen zählen die Strände von Kuta, die ruhigeren Buchten bei Nusa Dua, das kulturelle Zentrum Ubud und die Steilküste von Nusa Penida mit ihrem klaren Wasser.
Die Bali Rundreise Kosten hängen stark vom Reisestil ab. Die folgende Übersicht zeigt einige Anhaltspunkte zu Transport, Fähren und einem Beispiel-Tempeleintritt:
| Ausgabe | Größenordnung | Quelle/Hinweis |
|---|---|---|
| Motorroller-Miete | ab rund IDR 50.000 pro Tag | Wikivoyage; abhängig von Saison und Vermieter |
| Mietwagen mit Fahrer | etwa IDR 300.000–600.000 pro Tag (rund 10 Stunden) | Wikivoyage |
| Tempeleintritt, Beispiel Tanah Lot | IDR 75.000 (ausländische Erwachsene), IDR 40.000 (Kinder 5–10 Jahre) | Betreiberangabe; andere Tempel erheben eigene Gebühren |
| Fähre Sanur – Nusa Penida | ab rund 12–14 US-Dollar pro Strecke, ca. 30–45 Minuten | Bali Ferries / Wikivoyage |
| Fähre Padang Bai – Gili Trawangan | ab rund 14 Euro, ca. 1,5 Stunden | Ferryhopper |
Unterkunft ist der am stärksten schwankende Posten: Die Bandbreite reicht von einfachen Homestays bis zu Luxusresorts, aktuelle Preise zeigen Buchungsportale zuverlässiger als feste Tabellenwerte. Essen und lokaler Nahverkehr lassen sich durch Warungs (einfache lokale Garküchen) und Fahrten mit Grab oder GoJek günstiger gestalten als Restaurantbesuche und private Fahrer in den touristischen Zentren.
Kultur unterwegs: Tempel, Tanz und Handwerk
Bali ist die hinduistisch geprägte Insel inmitten des mehrheitlich muslimischen Indonesiens. Tempelzeremonien, Tänze und Handwerkstraditionen prägen den Alltag und lassen sich auf der Route an mehreren Orten erleben.
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Mehr InformationenTempelbesuche: Tanah Lot und Besakih
Der Meerestempel Pura Tanah Lot an der Südwestküste liegt auf einem Felsen, der bei Flut vom Festland getrennt ist, und ist täglich von etwa 6 bis 19 Uhr zugänglich; der Eintritt kostet für ausländische Erwachsene rund IDR 75.000, für Kinder zwischen 5 und 10 Jahren rund IDR 40.000. Der Sonnenuntergang zieht regelmäßig viele Besucher an, ein früher Nachmittag eignet sich eher für einen ruhigeren Besuch. Pura Besakih, der Muttertempel Balis, liegt hoch an den Hängen des Vulkans Gunung Agung, mit 3.031 Metern der höchste Berg der Insel. Beim Besuch beider Anlagen gehört ein Sarong zur vorgeschriebenen Kleidung; er lässt sich am Eingang leihen.
Tänze in Ubud
Ubud ist Zentrum der traditionellen balinesischen Tanzkunst. Beim Legong-Tanz und beim Kecak-Feuertanz werden Geschichten aus Mythologie und hinduistischer Überlieferung erzählt; Aufführungen finden regelmäßig in Tempeln und Kulturzentren der Stadt statt, meist gegen ein separates Ticket.
Handwerk
In Dörfern rund um Ubud und Gianyar wird Kunsthandwerk über Generationen weitergegeben: Holzschnitzerei, Silberschmiedekunst und Textilweberei gehören zu den bekanntesten Sparten. Werkstätten lassen sich meist besuchen, ohne dass ein Kauf erwartet wird.
Natur auf der Route: Vulkane, Wasserfälle, Riffe
Vulkane
Gunung Agung im Osten ist mit 3.031 Metern der höchste Punkt Balis und zugleich ein aktiver Vulkan; der letzte große Ausbruch war 1963. Gunung Batur im Zentrum der Insel ist niedriger und wird häufiger für Sonnenaufgangswanderungen genutzt, da der Aufstieg kürzer und weniger anspruchsvoll ist als am Agung.
Wasserfälle
Abseits der Küste liegen in den Regenwäldern mehrere Wasserfälle, etwa bei Munduk im Norden oder Tegenungan nahe Ubud. Die meisten sind über kurze Fußwege erreichbar, festes Schuhwerk ist wegen rutschiger Steine empfehlenswert.

Tauchen und Schnorcheln
Die Gewässer um Bali und die vorgelagerten Inseln bieten Tauch- und Schnorchelspots unterschiedlicher Schwierigkeit, von flachen Riffen nahe der Küste bis zu Strömungstauchgängen vor Nusa Penida, wo saisonal Mantarochen zu sehen sind. Für anspruchsvollere Spots ist ein anerkanntes Tauchzertifikat erforderlich.
Praktische Reisetipps
Für kurze Strecken sind die Fahrdienst-Apps Grab und GoJek verbreitet; Grab ist vor allem in den touristischen Zentren im Süden stark vertreten, GoJek deckt auch abgelegenere Regionen ab. In einigen Gegenden ist der Zustieg für Fahrdienst-Fahrer wegen lokaler Taxi-Kooperativen eingeschränkt – ein kurzes Stück zu Fuß reicht meist, um wieder eine Fahrt buchen zu können. Für die Erkundung auf eigene Faust wird häufig ein Motorroller gemietet.
Die meisten Reisenden – darunter deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige – erhalten bei der Einreise ein Visa on Arrival (VOA), das initial 30 Tage gilt und sich einmalig um weitere 30 Tage verlängern lässt, maximal also 60 Tage Aufenthalt. Für eine 21-tägige Rundreise reicht die reguläre VOA ohne Verlängerung aus. Wer länger bleiben möchte, beantragt die Verlängerung online über evisa.imigrasi.go.id und muss sich anschließend persönlich bei einer Einwanderungsbehörde vorstellen – seit Juni 2025 ist der persönliche Termin für jede Verlängerung Pflicht.
Unterkünfte und größere Ausflüge wie Fährfahrten oder Tagestouren lassen sich vorab online buchen, um in der Hochsaison zwischen Juli und September keine Ausfälle zu riskieren. In der Nebensaison ist eine Buchung vor Ort oft kurzfristig möglich.
| Unterkunftstyp | Merkmale | Anhaltspunkt |
|---|---|---|
| Hostel/Homestay | Einfache Zimmer, oft Anschluss an eine lokale Familie | – |
| 4-Sterne-Hotel (Kuta/Legian/Seminyak) | Pool, Frühstück, zentrale Lage | laut Wikivoyage ab rund 20 US-Dollar pro Nacht bei Last-Minute-Angeboten |
| Private Villa | Eigener Pool, oft mit Personal, meist außerhalb der Zentren | Preis variiert stark nach Lage und Ausstattung |
| Resort/Luxushotel | Umfassende Anlagen, Strandzugang, Wellnessbereich | Preis variiert stark nach Saison |
Wer Unterkünfte und größere Ausflüge frühzeitig bucht, hat auf der Route mehr Flexibilität für kurzfristige Planänderungen.

Bali Rundreise Kosten: Budget und Spartipps
Kostenübersicht
Die Gesamtkosten einer 21-tägigen Rundreise hängen stark vom Reisestil ab: Unterkunft, Verpflegung und Ausflüge lassen sich sowohl im Budget- als auch im Luxussegment gestalten. Warungs sind deutlich günstiger als Restaurants in touristischen Zentren; bei Transport sparen ein gemieteter Motorroller oder Fahrten mit Grab/GoJek gegenüber privaten Fahrern.
Günstig unterwegs
Kostenlos oder für wenig Geld lassen sich Reisterrassen zu Fuß erkunden, öffentliche Strände besuchen und kulturelle Zeremonien miterleben, die für Besucher offen sind. Bei Tempeln mit Eintritt – wie Tanah Lot – deckt die Gebühr meist auch die Sarong-Leihe ab.
Nebensaison als Sparoption
Wer die Route in die Nebensaison (April, Mai, Oktober) legt, profitiert von niedrigeren Preisen bei Unterkünften und weniger Andrang an den Hauptzielen, muss aber mit mehr Regentagen rechnen als in den Monaten Juni bis September.
Häufige Fragen
Wie viele Tage sollte man für eine Bali-Rundreise mindestens einplanen?
Für die wichtigsten Ziele – etwa Ubud, den Süden und einen Ausflug nach Nusa Penida – reichen rund zehn bis vierzehn Tage. 21 Tage lassen zusätzlich Zeit für Sidemen, die Gili-Inseln und Tage ohne festes Programm.
Was kostet eine dreiwöchige Bali-Rundreise insgesamt inklusive Flug?
Eine feste Summe lässt sich nicht seriös angeben, da Flugpreise, Reisestil und Saison stark schwanken. Orientierung bieten Einzelposten: Motorrollermiete ab rund IDR 50.000 pro Tag, Fähren zwischen den Inseln ab rund 12 bis 14 US-Dollar pro Strecke, 4-Sterne-Hotels in Süd-Bali laut Wikivoyage ab rund 20 US-Dollar pro Nacht bei Last-Minute-Angeboten. Für ein realistisches Gesamtbudget lohnt sich ein eigener Kostenplan anhand der geplanten Unterkünfte und Ausflüge.
Braucht man für 21 Tage Bali ein Visum, und wie verlängert man es?
Die reguläre Visa on Arrival gilt 30 Tage und reicht für eine 21-tägige Reise ohne Verlängerung. Wer länger bleibt, verlängert einmalig um weitere 30 Tage online über evisa.imigrasi.go.id und muss sich anschließend persönlich bei einer Einwanderungsbehörde vorstellen.
Ist die Anreise zu den Gili-Inseln und nach Nusa Penida per Fähre einfach zu organisieren?
Ja: Von Sanur fahren mehrmals täglich Schnellboote nach Nusa Penida (rund 30 bis 45 Minuten), von Padang Bai geht es in etwa anderthalb Stunden weiter nach Gili Trawangan. Tickets lassen sich online oder direkt am Hafen kaufen; in der Hochsaison zwischen Juli und September empfiehlt sich eine Vorabbuchung.
Was ist die beste Reisezeit für eine Bali-Rundreise?
Die Trockenzeit von Juni bis September bietet die stabilsten Bedingungen. Die Nebensaison im April, Mai und Oktober ist ebenfalls gut geeignet und meist weniger überlaufen; von Dezember bis März ist mit kräftigem, aber meist kurzem Regen zu rechnen.