Besakih Tempel – Pura Besakih

Der Besakih Tempel liegt auf der schönen Insel Bali, welche zu Indonesien gehört. Er wird als einer der bedeutendsten Heiligtümern Indonesiens angesehen und ist der Muttertempel aller auf Bali gelegenen Tempel.

Der Tempel liegt in Jalan Raya Besakih, 80863 Karangasem im Osten der Insel.

Was ist Pura Besakih?

Der Tempel liegt auf einem noch immer aktiven Vulkan namens Gunung Agung in circa 950 Metern Höhe auf einer rund drei Quadratkilometer großen Fläche. Gegründet wurde der Tempel wahrscheinlich um das 8. Jahrhundert n. Chr. gegründet.

Im Jahr 1917 ist der vorherig benannte Volkan ausgebrochen und obwohl circa 1.600 Menschen in Folge des Vulkanausbruchs starben, wurde Pura Besakih nicht beschädigt. Die gesamte Tempelanlage blieb auf wundersame Weise komplett intakt.

Die Tempelstadt besteht aus drei Hauptschreinen, circa 30 Nebentempeln und mehr als 200 Gebäuden. Neben Schreinen, Tempeltürmen und Pavillons bestehen diese auch aus einer Reihe von geschlossenen Gebäuden.

Seit 1995 steht der Tempel Pura Besakih auf der Tentativliste als UNESCO-Welterbe aber wurde bisher nicht aufgenommen.

Der Tempel war ursprünglich viel kleiner, jedoch wurde er über die vielen Jahre immer wieder und wieder erweitert, sodass irgendwann die Tempelstadt zustande kam.

Was kann man in der Tempelstadt sehen?

Zu dem Tempel hinauf gelangt man über eine breite, steile Steintreppe. Menschen, die nicht dem Hinduismus angehören, dürfen des Tempels innere zwar betreten, aber müssen sich am äußersten Rand aufhalten.

Beinahe täglich finden im Tempel Zeremonien statt. Hier werden zum Beispiel Opfergaben in den Tempel gebracht, es wird gebetet und die Götter werden geehrt.

Zeremonie Tempel
Paco Pater, Salah Satu Upacara Besar Di Pura Agung Besakih, CC BY-SA 4.0

Auf dem circa ein Kilometer langen Weg vom Parkplatz zum Tempel findet man einige Obst- und Getränkestände, aber auch Souvenirshops für kleine Andenken an den Tag.

Die Besichtigung der Tempelanlage dauert mindestens zwei Stunden. Man kann die Tempel und Schreine bestaunen und die schöne Aussicht vom Vulkan aus genießen.

Der höchste Tempel namens Pura Pangu Bengan steht für alle Glaubensrichtungen offen, insofern man Beten möchte. Einige Bereiche hingegen sind für Besucher gesperrt, um den Einheimischen, die beten Respekt zu zollen.

Informationen für Besucher

Der Tempel ist täglich von 8 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet und der Eintritt für den Pura-Besakih-Tempelkomplex kostet circa 1,10 € pro Person. Das Tragen eines speziellen Tempelschals, der in Indonesien Sarong genannt wird, ist Pflicht.

iesen kann man sich entweder am Eingang des Tempels leihen oder man kauft sich direkt einen als Souvenir um ihn als Andenken mit nach Hause zu nehmen.

Oft kann man organisierte Touren zu den Tempeln direkt in den Ferienorten buchen. Alternativ kann man mit einem Mietwagen oder dem Taxi zu dem Tempel gelangen.

Wissenswertes

Will man schöne Bilder machen, empfiehlt es sich bei schönem Wetter die Tempelstadt zu besuchen. Alternativ kann man auch früh morgens den Tempel besichtigen, wenn der Vulkan noch nicht von Wolken bedeckt ist, was leider sehr oft der Fall ist.

Pura Besakih
Stephanie Biechele, Besakih01, CC BY-SA 3.0

Am Eingang des Tempels ist ein Spendenbuch, in das Name, Nationalität und Spendenbetrag eingetragen werden können. Spenden sind freiwillig, werden von den Einheimischen vor Ort aber deutlich gewünscht.

Die Anreise dauert von den meisten bekannten Ferienorten nicht länger als 2 Stunden. Von Ubud aus benötigt man 2 Stunden, von Candidasa aus nur eine Stunde. Über den Anfahrtsweg sollte man sich vorher definitiv informieren und abwegen ob man diesen auf sich nehmen möchte.

Für wen eignet sich Pura Besakih?

Grundsätzlich kann die Tempelstadt für jeden interessant sein, der sich gute zwei Stunden auf den Füßen halten kann und an der indonesischen Architektur interessiert ist.
Sollte man kleine Kinder dabei haben, muss definitiv an einen Kinderwagen und viele steile Treppen gedacht werden.

Sollten Sie nun neugierig auf die heiligen Tempel und Schreine geworden sein, sind diese definitiv einen Besuch bei der nächsten Bali Reise wert.

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