Reisterrassen von Tegallalang und Jatiluwih

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bewässerung reisfelder
William Cho, Bali – Rice terrace (2688149256), CC BY-SA 2.0
Jatiluwih reisterrassen
Imacim, Jatiluwih rice terraces, CC BY-SA 4.0

Die Gegend um Ubud auf Bali ist berühmt für ihre wunderschönen Reisterrassen und ihr innovatives Bewässerungssystem. Das traditionelle balinesische kooperative System der Bewässerung, das als Subak bekannt ist, soll im 8. Jahrhundert von einem Heiligen namens Rsi Markandeya eingeführt worden sein.

Tegallalang gehört zu den drei prächtigsten Terrassenlandschaften in der Region Ubud, die anderen liegen in den Dörfern Pejeng und Campuhan.

Allein die Reisterrassen von Tegallalang bieten einen herrlichen Anblick, der sich malerisch ausbreitet und bis auf die andere Seite des Tals hinüberreicht. Ihre erhöhte Lage am Wegesrand sorgt für eine kühle und luftige Atmosphäre und sie sind auch ein beliebter Fotostopp für Touristen.

Auch Maler und Naturliebhaber besuchen diesen Ort gerne. In der Nähe des Felsvorsprungs gibt es zahlreiche kleine Kioske und Cafés.

Die Reisterrassen von Jatiluwih

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William Cho, Bali – Rice terrace (2688149256), CC BY-SA 2.0

Die Reisterrassen von Jatiluwih sind die größten Reisfelder Balis mit einer Fläche von über 600 Hektar. Ja, Sie haben richtig gelesen: Dies ist ein 600 Hektar großes Reisfeld. Sie gelten als die beeindruckendsten, landschaftlich schönsten, weitläufigsten und friedlichsten Reisfelder auf Bali.

Der Begriff „Jatiluwih“ bedeutet wörtlich übersetzt „wirklich schön“, denn „Jati“ bedeutet auf Balinesisch „wirklich“ und „Luwih“ „schön“ oder „gut“. Und bei diesem Anblick kann man mit Fug und Recht behaupten, dass der Name Programm ist. Auch die UNESCO hat diese wunderschönen Kulturdenkmäler zum Weltkulturerbe erklärt.

Das Subak-Bewässerungssystem

Doch die prächtigen Reisfelder beeindrucken nicht nur mit ihrer Schönheit. Überraschend ist auch die Tatsache, dass sie nur durch die Hände der Einheimischen, ohne den Einsatz mechanischer Maschinen angelegt wurden. Bewirtschaftet werden die Felder mit dem traditionellen Subak-Bewässerungssystem, das auf der Tri Hita Karana-Philosophie beruht.

Die Tri Hita Karana-Philosophie ist ein altes balinesisches Konzept, das drei Welten in Harmonie vereint: die natürliche, die spirituelle und die menschliche Welt. Als solche ist die Tri Hita Karana ein unverwechselbarer Teil der einzigartigen balinesischen Kultur. Nicht zuletzt deshalb hat die UNESCO die Jatiluwih-Reisfelder in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Wanderwege und Eintritt

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Paxson Woelber, Rice fields at Jatiluwih. Bali, Indonesia, CC BY-SA 4.0

Es gibt 3 verschiedene markierte Wanderwege, um die Reisterrassen von Jatiluwih zu erkunden. Die längste Route ist etwa 7 Kilometer lang und die kürzeste 1,4 Kilometer.

Ein Besuch in Jatiluwih kostet Eintritt (umgerechnet etwa 3 bis 4 Euro), aber es lohnt sich. Zudem geht das Geld an den Fonds der Dorfbewohner für die Instandhaltung der Felder. Man unterstützt also zugleich eine gute Sache.

Die Reisterrassen von Tegallalang

Die Reisterrassen von Tegallalang sind eine der Haupttouristenattraktionen auf Bali. Sie sind wesentlich kleiner als die Jatiluwih-Reisfelder und eher touristisch geprägt. Ebenso wie Jatiluwih liegen sie in der Nähe von Ubud und sind in nur 20 Minuten Fahrt zu erreichen.

Wenn Sie Fotos der Reisterrassen von Ubud in den sozialen Medien gesehen haben, dann handelte es sich dabei vermutlich um Tegallalang. Sie sind mit Abstand die berühmtesten Reisterrassen auf Bali und daher auch als „Ubud-Reisterrassen“ bekannt.

Wandern in Tegallalang

Der Ab- und Aufstieg zur anderen Seite des Tegallalang-Reistals kann zwischen 30 Minuten und 1,5 Stunden dauern. Im Gegensatz zu Jatiluwih ist der Eintritt zu den Tegallalang-Reisterrassen kostenlos, aber Spenden sind willkommen.

Sehenswertes an den Reisterrassen von Tegallalang und Jatiluwih

tegallalang reisfeld
EverettSlane, Tegallalang Rice Terraces, CC BY-SA 4.0

Die Reisterrassen von Tegallalang und Jatiluwih gehören zu den beliebtesten Fotomotiven auf Bali, und das ist kein Wunder, denn die spektakuläre Aussicht ist einfach überwältigend. Der Blick erstreckt sich über das gesamte Tal bis zu den Reisterrassen an den gegenüberliegenden Hängen.

Die Bewohner, denen das Land gehört und die es bewirtschaften, laden oft Besucher ein, ihre grünen Kokosnussdrinks zu probieren und gewebte Hüte zu kaufen, die sie selbst aus Kokosnussblättern herstellen. Manche von ihnen sind sogar dazu bereit, für Fotos zu posieren (meist gegen eine kleine Gebühr).

Das Dorf Pakudui in Tegallalang

Ein Highlight der Region Tegallalang ist das kleine Dorf Pakudui, wo man das schönste Kunsthandwerk der Region bewundern kann. Hier erwartet Sie eine außergewöhnliche Vielfalt an Holzarbeiten und Schnitzereien.

Die Dorfbewohner sind begeisterte balinesische Kunsthandwerker und haben sich verschiedene Formen von Skulpturen angeeignet, die entweder von Generation zu Generation weitergegeben wurden oder das Ergebnis eines ständig wachsenden kreativen Prozesses unter Verwendung des natürlichsten aller Werkstoffe sind: Holz.

Kunsthandwerk vom Feinsten

Während eines Rundgangs durch das Dorf Pakudui werden Sie immer wieder auf eine bestimmte mythische balinesische Figur stoßen: den Garuda. Andere gängige Schnitzereien stellen mythische Löwen, Pferde, menschliche Figuren, Hunde, Drachen, Vasen, Frösche, Kängurus, Katzen, verzierte Totems, Tafeln, Türen, Fenster, Tische und vieles mehr dar.

Die wirklich ambitionierten Künstler stellen sogar Dinosaurier im Großformat her. Der vogelähnliche Garuda – das Nationalsymbol Indonesiens – scheint jedoch unter den Kreationen am beliebtesten zu sein.

Manche der Souvenirverkäufer oder der alten Bauern können ein wenig aufdringlich wirken. Es gibt jedoch keine festen Preise, also lohnt es sich, ein wenig Verhandlungsgeschick zu beweisen oder, noch besser, sie daran zu erinnern, dass man nur wegen der Fotos da ist.

Das sollte man an den Reisterrassen von Tegallalang und Jatiluwih unbedingt gemacht haben

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Syselpunk, DSF6357, CC BY-SA 4.0

Die Reisterrassen sind natürlich das große Highlight der Gegend um Ubud, aber auch die Souvenirshops am Straßenrand sind zahlreich, und der Ausflug zum Dorf Pakudui lohnt sich auf jeden Fall. Pakudui erreicht man, wenn man von den berühmten Reisfeldern von Tegallalang aus nach rechts abbiegt. Entlang der kleinen, gewundenen Dorfstraße reihen sich wunderschöne Schnitzereien und Holzkunstwerke aneinander.

Möchten Sie die Stille der Natur, das üppige Grün und die frische Luft ohne Umweltverschmutzung genießen?

Dann ist eine Wanderung oder ein einfacher Spaziergang durch die Reisfelder von Tegallalang oder Jatiluwih genau das Richtige für Sie. Es ist nicht verwunderlich, dass die Obamas, die ehemalige First Family der USA, bei ihrem Besuch auf Bali die Jatiluwih-Reisfelder als ihr Wanderziel gewählt haben.

Weblinks zum Weiterlesen

Fazit

Die beiden Orte, an denen man die Reisterrassen von Bali am besten besichtigen kann, sind zweifelsohne Tegallalang und Jatiluwih. Sie gehören zu den schönsten Reisterrassen der Insel – perfekt für einen Tag zum Wandern, um die Natur zu genießen und Fotos zu machen.

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